Die Zeit ist längst überfällig für einen weiteren Spieletipp. Wieder geht es um ein Tierspiel, und zwar um eines, das viele Kinder mögen und das beliebteste Tier in den sozialen Medien: Katzen! Denn heute möchte ich euch “Little Kitty, Big City” von Double Dagger Studio vorstellen.
Um was gehts überhaupt?
In “Little Kitty, Big City” spielt man eine Katze, die an einem sonnigen Tag aus Versehen von der Fensterbank fällt und nun wieder irgendwie in ihr Zuhause kommen muss. Aber erst einmal die Stadt erkunden muss, um eine Möglichkeit zu finden, ihr Zuhause überhaupt zu erreichen. Denn dieses liegt oben in einem mehrstöckigen Haus.
Wirst du dich gleich auf den Weg nach Hause machen oder erst einmal schauen, was dir die Großstadt zu bieten hat? Nach Hause zu gelangen, hat natürlich oberste Priorität. Ganz klar. Also, es ist eine von mehreren deiner Prioritäten. Oder vielleicht eher eine Empfehlung… Es steht definitiv irgendwo auf deiner To-do-Liste! Aber ganz oben steht – Neugier befriedigen!
Die Stadt ist japanisch inspiriert und eine sehr schön gestaltete Open World. Sie lädt mit ihrer hellen, freundlichen Atmosphäre geradezu zum Erkunden und Abenteuer erleben ein.
Bei diesen Erkundungen trifft man Menschen, die einen streicheln oder von der Baustelle tragen, allerlei andere Tiere wie den verrückten Waschbären der irgendwelche Portale in der Kanalisation erforscht, einen Entenpapa der seine Kinder sucht und Hilfe benötigt oder einen knuddeligen Hund der seine Spielzeuge vermisst. Nur um mal drei aufzuzählen. Es gibt noch viel mehr.
Mit all diesen Tieren kann man sich anfreunden, ihnen helfen und vor allem witzige Gespräche führen.
Lesekompetenz benötigt
Dabei wird einem auch als Erwachsener nicht langweilig, denn die Dialoge sind sehr witzig geschrieben. Und da wären wir auch schon beim einzigen Knackpunkt: Dieses Spiel ist nur für Kinder geeignet, die schon lesen können. Außer, man möchte seinem Kind permanent alles vorlesen. Denn Little Kitty, Big City hat keine Sprachausgabe. Es gibt nur Text. Das ist aber auch schon alles, was ich bemängeln könnte. Es kann dadurch aber auch spielerisch das Lesen trainieren. Denn den Kindern bleibt gar nichts anderes übrig, als mitzulesen.
Ansonsten ist das wirklich ein sehr schönes, kurzweiliges Spiel, dass man auch gerne als Erwachsener erkunden kann an einem entspannten Abend, an dem man sich nicht über irgendwelche Schwierigkeitsstufen in anderen Spielen ärgern, sondern einfach mal entspannten Spaß genießen will.
Es gibt nur ein wirkliches Ziel: Am Ende wieder zu Hause sein. Und ansonsten ein Abenteuer erleben. Wie man dies gestaltet, was man genau tut, das bleibt jedem selbst überlassen. Die Spieler können sich als Katze frei bewegen in der offenen Welt. Selbst entscheiden, wen sie ansprechen, ob sie helfen, ob sie in der Mülltonne wühlen oder in der Sonne dösen. Oder vielleicht ein Kunstwerk gestalten oder witzige Kopfbedeckungen suchen?
Im August 2025 gab es außerdem ein großes Content-Update namens “Picture Purrfect“, welches nicht nur neue, erkundbare Areale und weitere Tiere hinzugefügt hat. Sondern es auch ermöglicht im Laufe des Spieles die Katze im Aussehen beliebig anzupassen und zu verändern. Sicher auch ein großer kreativer Spaß für die Kids. Meine Tochter war zumindest sehr begeistert von der Möglichkeit nicht mehr einfach nur eine schwarze Katze zu spielen.
Steuerung
Die Steuerung ist sehr einfach gehalten und Kinder haben sie schnell raus. Mit dem rechten Stick schaut man sich um, mit dem linken bewegt man sich. Eine Taste für Hüpfen, eine fürs Miauen…
Auch am PC wird ein Gamepad empfohlen. Also besser mit frischen Batterien (wenn nötig) bestücken und bereithalten.
Kurzübersicht
- Ein Adventure-/Story-Spiel mit Open-World zum Erkunden
- Singleplayer
- USK 0 – meine Empfehlung: Ab 8-9 Jahre geeignet aufgrund benötigter Lesefähigkeit
- Erhältlich für: PC, Xbox One/Series X/S, PlayStation 4/5, Nintendo Switch. (Aktuell kostenlos verfügbar für PC und Xbox via GamePass)
- Kosten: 24,50 EUR – 24,99 EUR oder gratis im GamePass.
Transparenzhinweis:
Dieser Artikel enthält keine bezahlte Werbung oder Kooperation. Wir beziehen die vorgestellten Spiele wie jeder andere über Abos oder kaufen selbst. Das Spiel wird empfohlen, weil ich es wirklich gut finde. Ich habe lediglich beim Publisher angefragt, ob ich eigene Screenshots für den Artikel nutzen darf oder mich ans Press-Kit halten muss.












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